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Frühlingszeit ist Zeckenzeit
die Temperaturen steigen, alles grünt und blüht.Das freut nicht nur den Menschen, auch unangenehme Zeitgenossen erwachen aus ihrer Winterruhe.

Die zecke(Ixodeda) zählt zur Überfamilie der Milben und gehört somit zur Familie der Spinnentiere.
Der Glaube, Zecken ließen sich von Bäumen aus auf ihren Wirt fallen, ist nicht richtig. Vielmehr sitzen sie in Gräsern und niedrigen Büschen und werden so von vorüberkommenden Menschen oder Tieren abgestreift.

Ist die Zecke auf einem Wirt gelandet, so krabbelt sie mehrere Stunden über den Körper, bis sie die richtige Stelle zum Ansaugen gefunden hat. Als passender Wirt dienen ihr Menschen, Reptilien, Hunde, Katzen, Pferde, Wild und Nager. Hat sich die Zecke mit Blut vollgesogen, lässt sie sich abfallen, wobei sie nun ein vielfaches ihrer Körpergröße erreicht hat. Die Weibchen suchen sich nun ein Versteck, um dort in Ruhe ihre Eier ablegen zu können.Und das sind ca.2000!!! Danach verendet das Weibchen.

Hauptsaison für Zecken ist witterungsbedingt von Mai bis Oktober, im Winter und in heißen Sommern ist sie weniger aktiv. Da Zecken auf Mensch und Tier bedrohliche Erkrankungen wie die Borreliose oder Hirnhautentzündungen übertragen können, ist eine gute Prophylaxe notwendig. Bei Symptomen wie zeitweise auftretendem Lahmen, hohem Fieber, Schlappheit oder neurologischen Störungen sollte
unverzüglich ein Tierarzt aufgesucht werden.Auch eine ringförmige Rötung um die Bissstelle sollte untersucht werden(durch das Fell oft schwer erkennbar).

Außerdem sollte das Tier täglich auf Zecken abgesucht werden, um die Zecke möglichst schnell beseitigen zu können. Aus homöopathischer Sicht sollte nach einem Biss Ledum veabreicht werden.
Daneben gibt es aber noch andere homöopathische und biologische Prophylaxe- und Heilmittel, um Ihr Tier zu schützen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Tier einen schönen und hoffentlich zeckenarmen Frühling!

Hautprobleme
Auch unsere Haustiere leiden immer häufiger darunter
Jerry ist ein quicklebendiger 3-jähriger Jack-Russel Rüde. Doch ein Handicap trägt dieser fröhliche Kerl nun schon seit zwei Jahren mit sich herum. Fast sein gesamter Körper juckt Tag und Nacht so stark, dass Jerry sich wund und blutig beißt.

Allergietests ergeben keinerlei Anhaltspunkte auf einen allergischen Vorgang und auch die Laborwerte sind vollkommen unauffällig. Und so durchläuft Jerry zunächst die normale schulmedizinische Therapie, also ständige Cortison- und Antibiotikagaben. Doch nichts kann den armen Kerl von seinen Qualen befreien.

Jerry´s Haut an Ohren und um die Augen herum sieht aus wie gegerbtes Leder, es wachsen keine Haare mehr.Auch am restlichen Körper ist kaum noch Fell vorhanden,überall finden sich offene, entzündete Stellen, aus denen eine dickliche, honigartige Flüssigkeit austritt. Auch hinter den Ohren finden sich dicke, krustige Borken, an denen diese Flüssigkeit klebt. Futterumstellungen, Cortison und Antibiotikagaben bringen Jerry keine Verbesserung, so dass die Besitzer es jetzt mithilfe der Homöopathie versuchen möchten.

Zunächst wird Jerry einige Wochen entgiftet, um ihn von Antibiotka und Cortisonrückständen zu befreien.
Erst danach kann die eigentliche Therapie beginnen. Jerry erhält Graphites, ein Mittel, auf das diese typischen honigartigen Flüssigkeitsabsonderungen sowie die verdickte, schrundige Haut hinweisen.

Nach 2 Wochen ist der Juckreiz komplett verschwunden, Jerry kann endlich wieder in Ruhe toben und schlafen. Auch sein Fell beginnt nach einigen Wochen zu wachsen, Jerry´s Haut sieht nicht mehr aus wie Leder. Ob die Hundedamen wohl auch schon bemerkt haben, was für ein attraktiver Bursche dieser Jerry ist?...


Winterzeit - Erkältungszeit
Aconitum, Sturmhut/blauer Eisenhut
gerade zur Winterzeit sollte Aconitum in keiner homöopathischen Hausapotheke fehlen.

Botanik:
blau-violett blühende, krautige Pflanze mit rübenförmiger Wurzelknolle aus der Familie der Hahnenfußgewächse.
Das oberste Hüllblatt ist helmförmig gewölbt, daherstammend der Name Eisenhut
Höhe ca.120 cm
der Eisenhut wächst bevorzugtin Hoch-und Mittelgebirgen unverdünnt eingenommen ist der giftige Eisenhut tödlich

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Martina Junker · An der Bergbrauerei 23 · 24211 Preetz· Tel.: (04342) 8 69 64 · Mobil: (0179) 2 31 38 27 · E-Mail: martina.junker@tierheilpraktik.com

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